Unsere Aktivitäten / Newsletter

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Büre-Märit

Bei spätsommerlichem Wetter fand am 10. September der traditionelle Büren-Markt statt. Wiederum ergriffen wir die Gelegenheit der Bevölkerung unsere Vereinigung vorzustellen und gleichzeitig unsere neuste Publikation zu präsentieren. 

Bericht über das Jahresbott 2022

Das diesjährige Jahresbott (Generalversammlung) fand am 6. Juli im Saal des Rathauses in Büren statt. Es nahmen 27 Mitglieder an der Versammlung teil. In seinem Jahresbericht stellte der Obmann die Neuzugänge in die Sammlung vor und berichtete über die Auslagerung der Bibliothek ins Lager in Rüti. Er zeigte sich erfreut über den positiven Ausgang der Gemeindeabstimmung über den Sanierungskredit für das Kocher-Büetiger-Haus. Die Jahresrechnung schloss bei einem Umsatz von rund CHF 30'000 mit einem kleinen Aufwandüberschuss ab. Der Mitgliederbestand konnte trotz 10 Austritten von 252 auf 261 Mitglieder erhöht werden. Die Vorstandsmitglieder wurden mit Akklamation wiedergewählt. Die anwesenden Mitglieder beschlossen, den Mitgliederbeitrag für das Jahr 2023 von bisher CHF 60 auf CHF 75 zu erhöhen. Gemeinderat Thomas Gribi überbrachte die Grussbotschaft der Behörde und gratulierte der VHB zum 80-Jahr Jubiläum.

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Markanter Artenschwund in der Aare-Ebene zwischen
Aarberg und Solothurn

Die diesjährigen Hornerblätter der Vereinigung für Heimatpflege (VHB) sind dem Landschaftswandel und der Biodiversität in der Aare-Ebene zwischen Aarberg und Solothurn gewidmet. Noch vor 150 Jahren war diese Landschaft eine dynamische Flusslandschaft ehe die Juragewässerkorrektion, die Meliorationen, Infrastrukturbauten und die ausufernde Besiedlung mit Wohn- und Industriebauten sie zu einer 08:15-Landschaft verkommen liessen. Das Buch Achtung Natur mit Textbeiträgen von 13 Fachautorinnen und -autoren ist auf gute Resonanz gestossen. Am 8. Juni 2022 fand im Info-Zentrum Witi in Altreu die Buchvernissage der Hornerblätter 2022 statt. Im Rahmen des Jahresbotts zog der Vorsteher der Abteilung Naturförderung des Kantons Bern erste Schlüsse aus diesen Beobachtungen aus der Aare-Ebene.  

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Ein zusätzlicher Grenzstein für den Park beim Spittel

Die Vermarchung von hoheitlichen Grenzen (Gemeinden, Amtsbezirken) war in der alten Republik Bern eine wichtige Aufgabe der Obrigkeit. Im Jahre 1783 wurde die Marchline zwischen den Ämtern Büren und Nidau im Bereich des Dorfes Meienried neu mit Grenzzeichen versehen. Diese Grenze hatte Bestand bis in die 1970er-Jahre. Da nahm die laufende Güterzusammenlegung keine Rücksicht auf diese aus dem Boden ragenden, gehauenen Grenzsteine. In der Nähe des Waldecks des Underwaldes wurde ein entsprechender Grenzstein kurzerhand mit dem Bagger weggehievt und im nahen Waldrand deponiert. Der Grenzstein konnte kürzlich geborgen werden und wird nun im Park beim Spittel in Büren neu eingesetzt. Hier stehen bereits ähnliche Grenzsteine z.B. der alten Bistumsgrenze.

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Vor 175 Jahren – Die Tagsatzung, die zum Sonderbundskrieg führte

Vor 175 Jahren, im Jahre 1847, verkehrte mit der Spanisch-Brötli-Bahn nicht nur die erste Eisenbahn und läutete ein neues Zeitalter im Mobilitätsalltag ein, sondern es tagte in Bern auch eine entscheidende Tagsatzung der Eidgenössischen Stände. Da der jeweils durchführende Kanton das Präsidium inne hatte, ergab es sich, dass gleich drei Seeländer Politiker der radikal-liberalen Partei das Leitungsteam stellten: der Nidauer Advokat Ulrich Ochsenbein als Präsident und der in Meienried gebürtige Dr. Johann Rudolf Schneider sowie Jakob Stämpfli, aufgewachsen in Scheunenberg, als Vizepräsidenten. Weil die Tagsatzung es den katholisch-konservativ geführten Kantonen verbot, sich in einem Sonderbund zu organisieren, endeten die politischen Auseinandersetzungen in einem Bürgerkrieg, dem Sonderbundskrieg.

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Ruedis Seeländer Gschichtli

In dieser neuen  Rubrik veröffentlich Rudolf Käser - unser Obmann - jeweils eine kurze Seeländer Geschichte zu einer lokalhistorischen Begebenheit - frei aus  dem Leben gegriffen.

Die erste Geschichte beginnt ganz unverfänglich - ehe sich unser Protagonist in einer hoch dramatischen Situation wiederfindet. Der Hannes Steffen sei angeklagt wegen Diebstahl aus dem Opferstock in der Kirche der lieb Frowen in Oberbüren. Das sei ein Vergehen an der heiligen Kirche und das hohe Gericht habe den Hannes deshalb zum Tod durch Ertränken verurteilt ...

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