Unsere Aktivitäten / Newsletter

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Das Kocher-Büetiger-Haus in einem traurigen Zustand

Im November des letzten Jahres musste vorzeitig mit Abbrucharbeiten am Kocher-Büetiger-Haus begonnen werden. Nachdem im Sommer einige tragende Konstruktionshölzer gebrochen und die Dachkonstruktion in Schieflage gebracht haben, sah sich die Gemeinde gezwungen, diese Arbeiten einzuleiten, um die Sicherheit an der Aarbergstrasse gewährleisten zu können. Der sorgfältige Rückbau des Ökonomieteils erfolgte unter der Aufsicht der Denkmalpflege. Alle Konstruktionshölzer werden gelagert und – sofern diese noch verwendbar sind – für den späteren Wiederaufbau aufbereitet. Es ist vorgesehen, den durch den Grossvater von Professor Theodor Kocher aufgerichteten Dachstuhl in seiner ursprünglichen Konstruktionsart wieder herzustellen. Der Wohnteil und die bestehenden Mauern des Ökonomieteils werden bis zum eigentlichen Baustart vor Wettereinflüssen geschützt, damit die Bausubstanz keinen weiteren Schaden nimmt.

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Mitgliederversammlung der Aqua Viva in Büren a.A.

Die bundesweit tätige Gewässerschutzorganisation Aqua Viva führt ihre diesjährige Mitgliederversammlung in Büren an der Aare durch. Am 29. April 2023 werden sich die Mitglieder vorgängig zu einer Exkursion ins Gebiet der Alten Aare, nach Meienried und ins Häftli begeben. Anschliessend wird die Mitgliederversammlung mit nachfolgendem Apéro im Rathaussaal stattfinden.

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Hexenverfolgungen in Büren

Am 22. März 1573 wurden in der Kirche Büren die Zwillinge des Durs Geye aus Meienried auf die Namen Sara und Anna getauft. Der Name der Mutter ist leider nicht überliefert, denn im Taufrodel wurden damals nur die Väter mit Namen eingetragen. Zwei Jahre später wurde eine dritte Tochter des Durs getauft, danach sind keine Einträge mehr im Rodel zu finden. Die Familie Geye war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts eine in Meienried dominante Familie, die das Geschehen im Dorf am Zusammenfluss von Aare und Zihl über Generationen bestimmt hatte. Sara Geyes Mann starb nach langer Leidenszeit an einer unbekannten Krankheit. Das und wohl weitere, für damalige Zeitgenossen im Umfeld Saras vorgefallene, unerklärbare Umstände, haben sie als Sonderling und schliesslich als Hexe stigmatisiert.

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Referate / Buchpräsentation

Die Juragewässerkorrektion und ihre ökologischen Folgen
Drei Kurzreferate zur Juragewässerkorrektion und ihren Auswirkungen auf die heutige Biodiversität sowie zu der Malerfamilie Robert - "Naturschützer" vor ihrer Zeit. Der Anlass fand statt im Zusammenhang mit der Neuerscheinung des Buches ACHTUNG NATUR - Beobachtungen aus der Aare-Ebene.  

Datum: 22.11.2022, 19:00
Ort: NMB Neues Museum Biel
Referenten:  
Rudolf Käser
, Raumplaner und Präsident VHB
Der Einfluss der Juragewässerkorrektion auf den Landschaftswandel im Seeland
Otto Schäfer, Biologe und Theologe
Vom Eigenwert der Geschöpfe: Natur bei den Malern Robert
Urs Känzig, Vorsteher der Abteilung Naturförderung des Kantons Bern
Zukunft der Biodiversität in unserer Region  
Preis
Museumseintritt

Multimediabeitrag auf www.ajour.ch >>

Bericht über das Jahresbott 2022

Das diesjährige Jahresbott (Generalversammlung) fand am 6. Juli im Saal des Rathauses in Büren statt. Es nahmen 27 Mitglieder an der Versammlung teil. In seinem Jahresbericht stellte der Obmann die Neuzugänge in die Sammlung vor und berichtete über die Auslagerung der Bibliothek ins Lager in Rüti. Er zeigte sich erfreut über den positiven Ausgang der Gemeindeabstimmung über den Sanierungskredit für das Kocher-Büetiger-Haus. Die Jahresrechnung schloss bei einem Umsatz von rund CHF 30'000 mit einem kleinen Aufwandüberschuss ab. Der Mitgliederbestand konnte trotz 10 Austritten von 252 auf 261 Mitglieder erhöht werden. Die Vorstandsmitglieder wurden mit Akklamation wiedergewählt. Die anwesenden Mitglieder beschlossen, den Mitgliederbeitrag für das Jahr 2023 von bisher CHF 60 auf CHF 75 zu erhöhen. Gemeinderat Thomas Gribi überbrachte die Grussbotschaft der Behörde und gratulierte der VHB zum 80-Jahr Jubiläum.

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Markanter Artenschwund in der Aare-Ebene zwischen
Aarberg und Solothurn

Die diesjährigen Hornerblätter der Vereinigung für Heimatpflege (VHB) sind dem Landschaftswandel und der Biodiversität in der Aare-Ebene zwischen Aarberg und Solothurn gewidmet. Noch vor 150 Jahren war diese Landschaft eine dynamische Flusslandschaft ehe die Juragewässerkorrektion, die Meliorationen, Infrastrukturbauten und die ausufernde Besiedlung mit Wohn- und Industriebauten sie zu einer 08:15-Landschaft verkommen liessen. Das Buch Achtung Natur mit Textbeiträgen von 13 Fachautorinnen und -autoren ist auf gute Resonanz gestossen. Am 8. Juni 2022 fand im Info-Zentrum Witi in Altreu die Buchvernissage der Hornerblätter 2022 statt. Im Rahmen des Jahresbotts zog der Vorsteher der Abteilung Naturförderung des Kantons Bern erste Schlüsse aus diesen Beobachtungen aus der Aare-Ebene.  

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