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Bendicht Moser 1880-1940 |
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Bendicht Moser Aktuelle Ausstellung |
"Im weissgestärkten Hemde mit schwarzer Kravatte, sommers hemdärmlig, mit einer Mappe oder Rolle unter dem Arm, zielbewusst ausschreitend kam er daher. Die Adlernase, der kräftige Schnurrbart, die buschigen Brauen, gleich einem Windschutzwäldchen über den lebhaften gütigen Augen, so ist er uns, als ein nicht alltäglicher Charakterkopf in unmittelbarer Erinnerung, unser lieber Vater." |
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So lautet die Beschreibung seines Sohnes Martin Moser in der ersten Ausgabe der Hornerblätter 1942. Der Diessbacher Posthalter und Geometer Bendicht Moser engagierte sich während Jahrzehnten für den Schutz der Natur und für die Heimatkunde unserer Region. Mit unendlicher Geduld und Hingabe sammelte er Marken, Münzen und Schriftstücke, aber auch steinzeitliche Geräte, römische Funde, mittelalterliche Ofenkacheln und Werkzeuge und rettete damit kostbares Kulturgut vor deren Zerstörung. Wertvoller als die umfangreiche Sammlung sind aber die vielen Pläne und Zeichnungen von Burgen, Schlössern, Kirchen und Klöstern und die akribischen Beschreibungen der Schalensteine, der bischöflichen Grenzsteine, von alten Häusern, Speichern, Brunnen und Wappen, die er mit viel Sachkenntnis erstellt hat. Als am 9. Dezember 1940 der Heimatfreund Bendicht Moser verstarb, wurde seine umfangreiche persönliche Sammlung in eine Stiftung, die Stiftung "Bendicht Moser", überführt. Für die Verwaltung und Ergänzung der Sammlung wurde eigens ein Verein gegründet, die Vereinigung für Heimatpflege Büren. Die Gemeinde Büren stellte dem Verein den alten Spittel zur Verfügung, um die Sammlung zu verwahren und geeignet ausstellen zu können. Seit 1942 gibt die Vereinigung für Heimatpflege zudem jährlich die Hornerblätter heraus und engagiert sich neben dem Museumsbetrieb für den Schutz der Natur und der Erhaltung wichtiger Kulturgüter. |
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