Vereinigung für Heimatpflege Büren

WENGI drei Dörfer-eine Gemeinde

Die Publikation des Hornerblatts leistet Jahr für Jahr einen wichtigen Beitrag zur Identität der Region. In diesem Jahr, wenn auch ein wenig später als im «Horner», wurde die Ortsgeschichte der südlichsten Gemeinde im Amtsbezirk Büren thematisiert. Grosszügiges Sponsoring «Es ist ein Buch nicht nur über Wengi geworden, sondern eines über die Gemeinde Wengi, zu der auch noch Scheunenberg und Waltwil gehören», stellte Werner Roder, Gemeindepräsident von Wengi anlässlich der Buchvernissage fest. Dank grosszügigem Sponsoring der zahlreichen Vereine sei es ein erfreuliches Zeitdokument von Wengi in Form eines Buches geworden. «Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die erzählen können, wie es früher einmal war», meinte Roder. Im Buch selber bringen einen die Berichte und Fotos über den Bau des Limpachkanals und des aufwändigen Drainagenetzes im Wengimoos zum Staunen. Damals wurde alles in Handarbeit und mit viel primitiveren Instrumenten und Werkzeugen als heute erstellt. Gute alte Zeit? «Ein Blick zurück in die gute alte Zeit, die nicht immer so gut war, wie man weiss», bemerkte Rudolf Käser, Präsident der Vereinigung für Heimatpflege Büren und Herausgeber des Hornerblatts. Das Wengi-Buch sei ein Buch geworden, in dem mehr stehe, als geschrieben sei. Es beschreibe die Heimat und die Zeit der Vorfahren von Wengi. Käser bedankte sich bei dem Redaktoren-Team, das unter der Leitung von Madeleine Affolter die Fäden gezogen und innert kürzester Zeit die Texte ergänzt und redigiert habe. Die Gestaltung des reich illustrierten Bandes wurde von Lukas Märki übernommen. Für den Druck war die W. Gassmann AG, Biel, zuständig. Auch zum «aluege» Affolter - ehemalige Gemeindepräsidentin von Wengi und Wengi-Korrespondentin des «Bieler Tagblatts» - über den Inhalt des Buches: «Es ist ein Buch geworden zum 9 aluege und läse: », freute sie sich. Von der Landwirtschaft im Wandel der Zeit über die Gemeinde und Schule, die Kirchgemeinde, das Gewerbe, die Vereine und viel Geschichtliches findet man alles im diesjährigen Hornerblatt. Das Buch in der heutigen Form sei einerseits der Beharrlichkeit von Ueli Gribi, vormaliger Obmann für Heimatpflege Büren, zu verdanken, andererseits Therese Zingg, einer ehemaligen Dorfschullehrerin, die mit dem Sammeln von Dokumenten und Fotos einen Grundstein für das Buch gelegt habe. Die Erkenntnis, dass sich bald niemand mehr an das alte Wengi erinnern würde, hat Affolter bewogen, mit Unterstützung von Hans Bangerter und Marianne Harnischberger-Bangerter die Arbeit für das Buch aufzunehmen. Die Feier wurde durch die Musikgesellschaft Wengi umrahmt.
Theresia Nobs, Bieler Tagblatt 22.6.2006

WENGI drei Dörfer - eine Gemeinde
Das Autorenteam:

  • Madeleine Affolter, pens. Sekundarlehrerin, seit 1967 in der Gemeinde Wengi wohnhaft
  • Werner Affolter, ehemaliger Kirchgemeindepräsident, Wengi
  • Ulrich Balsiger, lic. phil. hist., Mittelhäusern, aufgewachsen in Wengi
  • Hans Bangerter, Landwirt, Neuhaus, aufgewachsen und wohnhaft in Wengi
  • Daniel Friedli, Bernische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz, Münchenbuchsee
  • Fred Geiselmann, Wissenschaftsredaktor, Bern
  • Rudolf Hänni, Landwirt, aufgewachsen und wohnhaft in Wengi
  • Marianne Harnischberg-Bangerter, Poststellenleiterin, Wierezwil, aufgewachsen in Wengi
  • Rudolf Käser, Obmann der Vereinigung für Heimatpflege Büren, Meienried
  • Marc Kipfer, Journalist, Schönbühl
  • Christoph Neuhaus, lic. rer. pol., Belp

  • Format 21 x 29.7cm, 100 Seiten, Gebunden
  • sFr. 30.-